Materielle Unterstützung

Einen anderen Schwerpunkt sieht der Arbeitskreis Asyl in der materiellen Unterstützung der Flüchtlinge durch Sachspenden. Das Stichwort „Mobilität“ steht dabei besonders im Vordergrund. So ist es durch Spendenaufrufe gelungen, dass jeder Schützling über ein Fahrrad verfügt und dadurch mobiler ist.

Unter Leitung eines Ehrenamtlichen und mit Hilfe des städtischen Bauhofs wurden zusammen mit den Eritreern Fahrradstellplätze an einer der Wohnungen gebaut, damit die Fahrräder vor Diebstahl, Wind und Wetter geschützt sind. In diesem Rahmen fand auch ein Treffen statt, bei dem den jungen Männern von fachmännischer Seite „Alles rund ums Rad“ erklärt und gezeigt wurde. Was mache ich, wenn der Reifen platzt? Was, wenn die Kette abspringt? Wie wechsle ich das Rad?“ Diese und andere Themen wurden bei dem Workshop angegangen und durch praktische Handlungsanleitungen untermauert.

Durch Sachspenden wurden auch die Unterkünfte der Eritreer „aufgebessert“, sei es anhand von Sitzgelegenheiten, Schränken, Tischen, Küchenzubehör, Bettwäsche, Fernsehapparaten oder Computer. Hinzu kommen die vielen Kleiderspenden aus der Bevölkerung.