Patenschaften

Für uns als Betreuer ist es enorm wichtig mit jedem einzelnen Asylsuchenden einen persönlichen Kontakt aufzubauen, um seine Nöte und Ängste kennenzulernen

Den Intiatoren des Asylkreises sowie allen Ehrenamtlichen liegt die persönliche Betreuung der Asylbewerber besonders am Herzen.

Die beiden Initiatoren sind tagtäglich im Einsatz. Sie schenken den jungen Männern viel ihrer Zeit, hören zu und haben für alle Asylsuchenden stets ein offenes Haus. Jeder darf immer zu ihnen kommen – und das nehmen die Asylsuchenden gern an. Dass ihr Engagement ankommt, dürfte wohl kaum zur Frage stehen, wenn sie von den Eritreern inzwischen als „Vater und Mutter“ bezeichnet werden.

Die Hand reichen

In Ergänzung dazu haben schon viele Ehrenamtliche des Arbeitskreises „Patenschaften“ übernommen. Bei den Patenschaften steht der Aufbau einer individuellen Beziehung zu einem Asylsuchenden im Vordergrund. Es geht darum, dass die Schützlinge wissen, dass sie sich an ihren Paten in allen Belangen wenden können.

Letztlich ist der Pate ein Begleiter, der ein offenes Ohr dafür hat, was seinen Schützling aktuell beschäftigt. Die Gestaltung der Patenschaften ist individuell verschieden. Bei dem einen steht die Förderung der deutschen Sprache im Vordergrund, bei dem anderen geht es um die Unterstützung beim Verfassen eines Berichts über ein Schulpraktikum, wieder ein anderer möchte vielleicht einfach nur mal erzählen, was er alles erlebt hat oder freut sich über einen Kinobesuch.

Im Grunde genommen soll den Asylsuchenden die Hand gereicht werden, um zu zeigen, dass sie hier nicht allein sind und in ihrem Paten einen zuverlässigen Menschen haben. Die erste Patenschaft wurde 2015 übernommen – inzwischen sind weitere Patenschaften gewünscht und auch hinzugekommen.