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Am Tage, da ich meinen Paß verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, daß man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.

(Stefan Zweig)

Derzeit kommt die Mehrzahl der Asylsuchenden in Zwingenberg aus Eritrea, einem Land in Ostafrika, dass nicht zu Unrecht in einem Bericht der UN als “Land der Hölle” bezeichnet wurde. Der Bericht spricht von Tötungen, willkürlichen Verhaftungen, Folter und Vergewaltigungen. Menschen werden in Straflager, Erdlöcher oder Schiffscontainer gesperrt, heißt es dort. Da die Flucht aus Eritrea lebensgefährlich ist, wagen größtenteils nur junge Männer diesen gefährlichen Schritt.

Eine weitere größere Gruppe Asylsuchender kommt aus Afghanistan, einem Land, das seit 2001 von Krieg und durch Terrorgruppen erschüttert wird. Außerdem leben in Zwingenberg noch Asylsuchende aus dem Kosovo.