Eine aus Afghanistan geflüchtete Familie kann in Zwingenberg bleiben: Nach einer Unterschriftensammlung von Mitschülerinnen und einem Aufruf in der Presse konnte mit Hilfe der Vonovia eine Wohnung gefunden werden, die der Kreis Bergstraße akzeptierte.

Die sehr gut integrierte, sechsköpfige Familie sollte nach zweieinhalb Jahren in Zwingenberg innerhalb weniger Wochen ihre Wohnung räumen und in eine Flüchtlingsunterkunft in Lorsch ziehen. Nach der schweren Zeit in Afghanistan und auf der Flucht war die Familie auch dank der guten Nachbarschaft zur Ruhe gekommen. Das Grundschulkind beispielsweise hatte sich nach mehreren Wechseln gerade in die Klassengemeinschaft integriert. Auch die Eltern sind in Zwingenberg bestens integriert und engagieren sich bei vielen Aktionen.

Grund für die geplante Räumung waren fehlende städtische Wohnungen oder Sozialwohnungen in Zwingenberg. Und die sind auch weiterhin dringend gesucht: Wer in Zwingenberg oder in der näheren Umgebung eine 1- bis 4-Zimmerwohnung weiß und einen Kontakt vermitteln könnte, bitte melden. Die Wohnung darf eine maximale Miethöhe nicht überschreiten, beispielsweise für eine sechsköpfige Familie nicht mehr als 650 EUR kalt. Der Arbeitskreis Asyl mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt bei der Vermietung und auch im weiteren Verlauf des Mietverhältnisses. Viele anerkannte Flüchtlinge haben zudem Paten und kennen die potenziellen Mieter gut.

Bitte mailen Sie an

ak.asyl.zwingenberg@t-online.de oder kontaktieren Claudia Flath, kath. Kirchengemeinde Zwingenberg,

Tel. 06251 9369460